Fortbildungen im Bereich Trauma und Schule bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Schule oder Ihre pädagogisch arbeitende Einrichtung traumasensibel zu gestalten. Durch Handlungssicherheit im Umgang mit traumatisierten und schwer belasteten Kindern erhöhen Sie die Wirksamkeit Ihrer pädagogischen Angebote.
Adressaten:
- Lehrkräfte und Schulleiter*innen
- Pädagogische Mitarbeiter*innen und Integrationshelfer*innen, Schulbegleiter*innen
Zielsetzungen:
- Vermittlung von Handlungssicherheit im Umgang mit traumatisierten Schülern und Schülerinnen.
- Entwicklungsimpulse für den Unterricht und Schule durch Traumasensibilität und dem Trauma – Informed- Approach (SAMSHA, 2018)
In fast jeder Schulklasse gibt es Kinder, die durch schreckliche Erlebnisse traumatisiert sind. Die Flüchtlingswellen der letzten Jahre brachten immer mehr traumatisierte Kinder in die Schulen, auch deutsche Kinder erleben Gewalt in unterschiedlichster Form.
Die soziale Lage der Kinder, die Biografie jedes Einzelnen von ihnen hat Auswirkungen auf die Klasse – und damit auch auf den Unterricht.
Was kann man tun? Wer hilft?
Die Lehrerinnen und Lehrer sind mit diesen Problemen oft allein gelassen.
- Grundlagen: Was ist ein Trauma und was für Folgen hat es? Was muss man beachten? Was ist Traumasensibilität?
- Beziehung und Kommunikation: Wie baut man stabile und sichere Beziehungen? Wie redet man mit traumatisierten Kindern?
- Unterricht: Wie sieht traumasensibler Unterricht aus? Wie können traumatisierte Kinder lernen?
- Schule: Was ist eine traumasensible Schule?
Das erworbene Wissen wird in Arbeitsgruppen praktisch anhand eigener Beispiele aus dem Unterricht und der Schule vertieft. So erhalten Lehrkräfte in dieser Fortbildung einen Werkzeugkoffer, mit dessen Hilfe es ihnen gelingt, den Unterricht traumasensibel zu gestalten, ohne selbst traumatisiert zu werden oder betroffene Kinder zu retraumatisieren. Vorschlag für eine Fortbildung, z.B. SchiLf:

Die Inhalte der Fortbildung werden durch ein vorab geführtes Gespräch nach Ihren Wünschen angepasst.
Dauer: Ca. 6 Stunden
Sie erhalten eine IftS- Mappe, die ein umfassendes Handout beinhaltet und weitere Tools: Impulse für den Umgang mit traumatisierten Kindern, Handlungsvorschläge, Übungen, Arbeitsblätter und das TraumaCheck Tool zur Einschätzung von Wirkfaktoren und Belastungsgrad
Uns ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer*innen unserer Seminare und Vorträge sicher fühlen. Deshalb sind wir auch nach den Veranstaltungen als Ansprechpartner für Sie da. Schreiben Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie!